birgitmaria ist …

… mein Herzensprojekt.
Ich bin Birgit Maria, Grafik Designerin von Beruf, mit meinem Mann und unseren drei Kindern zuhause im niederösterreichischen Waldviertel.

Was mich dazu bewegt und inspiriert hat und was mir dabei besonders wichtig ist, könnt ihr hier nachlesen.

das Gestern …

… hat viel mit dem Menschen zu tun, der wir heute sind.

In meinem Gestern gab es vor allem starke Frauen, die mich und mein Tun geprägt haben.

Eine dieser Frauen war meine Großmutter Maria Thekla und mein liebster Kindheitsort war ihre Küche. Ein einfacher Ort – erfüllt von großem Reichtum.

Meine Großmutter verbrachte ihr Leben in einem kleinen Waldviertler Dorf. Bäuerin, Mutter von sechs Kindern – alles, was es gab, war selbstgemacht. Gestrickte Patschen mit Ledersohle, die Puppe unterm Christbaum, eine Vorratskammer voll Eingelegtem für den Winter. Meine Großmutter war eine Macherin – aus Notwendigkeit, aber auch aus Liebe.

Das Können dazu hat sie mitbekommen – von ihrer Mutter – und weitergegeben – an ihre Töchter – und diese wiederum an die ihrigen.

Und so bin ich aufgewachsen – umgeben von Dingen der Liebe und Fürsorge, selbstgemacht von meiner Oma, Mama oder Tante.

Die Ausstrahlung dieser Dinge und die Achtsamkeit, mit der sie entstanden sind, berühren mich bis heute und sind die Basis, auf der ich mein eigenes Schaffen stelle – verbunden mit der Hoffnung, dass noch ein bißchen von der Wärme des Küchenfeuers meiner Oma ins Heute strahlt.

das Heute …

In meiner Jugendzeit war es mir wahrscheinlich nicht sehr bewusst, mit welchem Schatz ich da aufgewachsen bin. Vieles war selbstverständlich, die Neugierde auf Neues groß. Hinaus in die Welt – eigene Wege gehen.

Und dann bin ich selbst Mama geworden und plötzlich konnte ich all das wieder in mir hervorholen und es mit Achtung und Dankbarkeit an meine Kinder weitergeben.

Auch mein kreatives Arbeiten hat sich in dieser Zeit stark verändert – weg vom Computer hin zu Farbe, Stiften, Pinsel oder Textilien. Ich fand die unvorhergesehenen Dinge dabei so interessant und spannend: die kleinen Fehler (die eigentlich keine sind), die ein Werkstück erst richtig lebendig und warm werden lassen, ihm eine Ausstrahlung verleihen, und den Menschen dahinter spürbar machen.

Aus dem, was ich als Kind bei meiner Oma beobachtet habe, konnte ich mein eigenes machen – wie wunderbar!

das Morgen …

Neue Dinge in die Welt zu bringen ist mit einer großen Verantwortung verbunden. Sowohl die Erzeugung als auch die Entsorgung verbraucht Resourcen und hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck.

Deshalb ist es mir sehr wichtig, ganz genau zu überlegen, was Sinn macht.

Jede auch noch so kleine Entscheidung wird so ressourcenbewusst wie möglich getroffen – zum Beispiel:

  • Baumwolle aus biologischem Anbau
  • Recyclingpapier
  • Ökostrom,
  • plastikfreie Verpackung
  • Wiederverwertung von Abfallprodukten
  • kurze Wege durch regionale Produktion im Waldviertel

 

Ganz im Sinne meiner Großmutter, die alles verwertet und verwendet hat und in einem Kreislauf mit dem Leben und der Natur um sich herum gelebt hat, ist mir diese Verantwortung sehr wichtig.

Und vielleicht können meine Produkte auch dazu beitragen, Menschen näher zusammenzubringen, Freude zu schenken, Wärme zu spüren und auch so die Welt zu einem (noch) schöneren Ort zu machen.